Wie eine Anwaltskanzlei aus Wien mit standeskonformem Marketing in KI-Chats empfohlen wird.
Seit Mandanten von ChatGPT als Anwaltssuche erzählten, wollte eine Kanzlei für Arbeitsrecht aus Wien wissen, warum sie dort bei Fragen zur Kündigung kaum vorkam. Wir haben sachliche Antwortseiten zu Kündigung, Entlassung und Abfertigung geschrieben und die Rechtsgebiete in allen Verzeichnissen vereinheitlicht, bis zur Anwaltssuche der Kammer. Von Juni bis August 2026 nannten die KI-Dienste die Kanzlei in 34 Prozent der Testantworten, zu Beginn in 9 Prozent.
Rechtsanwaltskanzlei, Arbeitsrecht, 5 bis 15 Mitarbeiter, Österreich, 4 Minuten Lesezeit, Datenstand September 2026
Anteil der Antworten auf Testfragen zum Arbeitsrecht in Wien, die die Kanzlei nennen, in den ersten drei Monaten 9 %
Stand September 2026, Quelle: Eigene Prüfung: 30 Testfragen monatlich, je dreimal in ChatGPT, Gemini und Google KI-Modus gestellt, jeweils in einem neuen Chat ohne Anmeldung, Standort Wien; gezählt wird der Anteil der Antworten, die die Kanzlei nennen; Schnitt der ersten und der letzten drei Monate, dokumentiert mit Screenshots
Diese Fragen beantwortet dieser Case.
Dieser Case passt zu Ihnen, wenn das auf Sie zutrifft.
Branche
Rechtsanwaltskanzleien mit klarem Fachgebiet, z. B. Arbeitsrecht, Familienrecht, Mietrecht
Unternehmensgröße
1 bis 30 Mitarbeiter
Ausgangslage
Die Kanzlei ist bei Google zu finden, wird in KI-Chats bei Fragen zu ihrem Rechtsgebiet aber nicht genannt
So war die Ausgangslage.
Die Kanzlei hat einen klaren Schwerpunkt im Arbeitsrecht und wurde bisher vor allem über Empfehlungen und die eigene Website gefunden. Bei einer ersten Prüfung typischer Fragen, etwa nach einem Anwalt für eine Kündigung in Wien, nannten ChatGPT und Gemini andere Kanzleien, Rechtsportale und häufig die Arbeiterkammer. Die Website beschrieb das Arbeitsrecht in wenigen allgemeinen Sätzen, und in einigen Verzeichnissen waren Adresse und Rechtsgebiete veraltet.
Das haben wir gemacht.
Begonnen haben wir mit Antwortseiten, nicht mit Verzeichnissen, weil die KI-Dienste bei Arbeitsrechtsfragen in der ersten Prüfung vor allem Inhalte von Rechtsportalen zitierten. Ob es wirkt, zeigen 30 feste Testfragen, die wir jeden Monat in ChatGPT, Gemini und dem Google KI-Modus stellen.
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Antwortseiten zum Arbeitsrecht
Für Kündigung, Entlassung, Abfertigung und Überstunden gibt es jetzt eigene Seiten, die mit einer direkten, sachlichen Antwort beginnen und Fragen als Zwischenüberschriften nutzen; standesrechtlich geprüft hat sie die Kanzlei selbst. Weil KI-Dienste Arbeitnehmer zu Recht zuerst an die Arbeiterkammer verweisen, zielen die Seiten auf Arbeitgeber, Geschäftsführer und Fälle, die über eine Erstberatung hinausgehen.
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Einheitliche Daten auf Drittseiten
Google Unternehmensprofil, Herold, die Anwaltssuche der Rechtsanwaltskammer und weitere Verzeichnisse nennen jetzt dieselben Rechtsgebiete und dieselbe Adresse, Fachbeiträge in Medien kommen als Erwähnungen dazu. Strukturierte Daten auf der Website, die Freigabe für KI-Crawler und die Anmeldung in den Bing Webmaster Tools haben wir dabei mitgeprüft.
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Bewertungen nach jedem Mandat
Nach jedem abgeschlossenen Mandat bittet die Kanzlei um eine Bewertung im Google Unternehmensprofil, unabhängig vom Ausgang und ohne Gegenleistung. Auf Bewertungen antwortet sie, ohne zu bestätigen, dass jemand Mandant war, weil schon das unter die Verschwiegenheit fällt.
Das ist dabei herausgekommen.
Anteil der Antworten auf Testfragen zum Arbeitsrecht in Wien, die die Kanzlei nennen, in den ersten drei Monaten 9 %
Stand September 2026, Quelle: Eigene Prüfung mit Prompt-Liste: 30 Testfragen monatlich, je dreimal in ChatGPT, Gemini und Google KI-Modus gestellt (270 Antworten pro Monat), jeweils in einem neuen Chat ohne Anmeldung, Standort Wien; gezählt wird der Anteil der Antworten, die die Kanzlei nennen; Schnitt Juni bis August 2026 gegen Dezember 2025 bis Februar 2026, dokumentiert mit Screenshots
Anfragen pro Quartal, die laut Erstgespräch über einen KI-Chat kamen, in den ersten drei Monaten 3
Stand September 2026, Quelle: Erstgesprächsnotizen der Kanzlei, offene Frage nach dem Weg zur Kanzlei ohne Antwortvorgaben, gestellt seit Dezember 2025; zur Plausibilität Verweise von chatgpt.com und gemini.google.com in Google Analytics, Besuche aus dem Google KI-Modus sind darin nicht erkennbar
In den letzten drei Monaten kamen laut Erstgespräch 10 Anfragen über einen KI-Chat, in den ersten drei Monaten 3. Die Testantworten nannten die Kanzlei von Juni bis August in 34 Prozent der Fälle, von Dezember bis Februar in 9 Prozent. Der Anstieg setzte im vierten Prüfmonat ein, nachdem die Antwortseiten online waren und die Verzeichnisse dieselben Rechtsgebiete nannten. Was davon mehr bewirkt hat, lässt sich nicht trennen. Gemini nennt die Kanzlei am seltensten, zuletzt in 23 Prozent der Antworten, und alle Werte schwanken, weil KI-Dienste dieselbe Frage unterschiedlich beantworten. Die Herkunft beruht auf Selbstauskunft: Manche sagen ChatGPT und meinen die Google-Suche.
Das lässt sich mitnehmen.
Das Standesrecht verlangt Sachlichkeit, und genau sachliche, vollständige Antworten sind das Material, aus dem KI-Dienste ihre Empfehlungen zusammensetzen.
Was das für Ihre Branche heißt.
Wer ein arbeitsrechtliches Problem hat, sucht zuerst die Antwort und erst dann den Anwalt. Typische Suchen sind „kündigung anfechten frist“, „entlassung was tun“ oder „anwalt arbeitsrecht wien“. In KI-Chats werden daraus ganze Schilderungen mit der Bitte um eine Empfehlung. Für Arbeitnehmer nennen KI-Chats dabei häufig zuerst die Arbeiterkammer, Chancen hat eine Kanzlei vor allem bei Arbeitgebern und Geschäftsführern.
Nach einer Kündigung oder Entlassung bleibt wenig Zeit, weil etwa für die Anfechtung einer Kündigung kurze Fristen gelten. Wer in diesem Moment in der Antwort nicht genannt wird, kommt meist nicht mehr in Frage.
Häufige Fehler sind Websites, die Rechtsgebiete nur aufzählen, und veraltete Angaben in Verzeichnissen und in der Anwaltssuche der Kammer. Manchmal sperrt auch eine Sicherheitseinstellung die Crawler von KI-Diensten aus. Das Standesrecht erlaubt sachliche Information über Tätigkeitsschwerpunkte. Erfolgsversprechen, reißerische Formulierungen und herabsetzende Vergleiche sind dagegen heikel, auch in Texten, die vor allem für KI-Dienste gedacht sind.
Wie kommt eine Anwaltskanzlei in die Empfehlungen von ChatGPT?
Eine Anwaltskanzlei kommt über eindeutige, übereinstimmende Angaben zu Rechtsgebiet und Standort in die Empfehlungen von ChatGPT, auf der eigenen Website wie in Verzeichnissen. Dafür braucht es Seiten, die konkrete Fragen zum Rechtsgebiet direkt beantworten, einheitliche Daten im Google Unternehmensprofil, bei Herold und in der Anwaltssuche der Kammer sowie Bewertungen, um die die Kanzlei nach jedem Mandat bittet. Ob das wirkt, zeigt nur eine regelmäßige Prüfung fester Testfragen.
Woher nimmt ChatGPT seine Informationen über Anwaltskanzleien?
ChatGPT stützt sich bei Fragen nach Anwaltskanzleien auf eine aktuelle Websuche und auf Wissen aus dem Training. Quellen sind vor allem Kanzlei-Websites, Verzeichnisse, Bewertungen, Rechtsportale und Medienberichte; bei Arbeitnehmerfragen nennt es in Österreich oft zuerst die Arbeiterkammer, die Arbeitnehmer kostenlos berät. Welche Quelle im Einzelfall zählt, ist nicht vorhersehbar, zusichern lässt sich eine Nennung deshalb nie.
Was darf eine Anwaltskanzlei in Österreich online bewerben?
Eine Anwaltskanzlei darf in Österreich online sachlich über ihre Leistungen, Tätigkeitsschwerpunkte und Erreichbarkeit informieren. Erfolgsversprechen, reißerische Aussagen und herabsetzende Vergleiche mit anderen Kanzleien schränkt das Standesrecht dagegen ein. Im Zweifel klärt die Kanzlei einzelne Formulierungen mit der Rechtsanwaltskammer.

