Wie ein Autohaus aus Niederösterreich Gebrauchtwagenkäufer über Google Ads direkt gewinnt.
Ein Autohaus aus Niederösterreich verkaufte seine Gebrauchtwagen fast nur über Börsen, die eigene Website brachte kaum Käufer. Entscheidend war, dass jedes Fahrzeug eine eigene Seite auf der Website bekam, auf die Anzeigen nach Marke, Modell und Region führen. Im Halbjahr danach kamen über Google Ads 23 Käuferanfragen pro Monat, vorher 9.
Autohandel, Gebrauchtwagen und Service, 10 bis 30 Mitarbeiter, Österreich, 4 Minuten Lesezeit, Datenstand Oktober 2025
Käuferanfragen aus Google Ads pro Monat, Anrufe und Formulare, vorher 9
Stand Oktober 2025, Quelle: Google-Ads-Konto, Conversion-Aktionen Anruf, Probefahrt und Finanzierung; vorher Anrufe aus dem Konto, Formularanfragen nachträglich nach dem Betreff der Formularmails ausgezählt
Diese Fragen beantwortet dieser Case.
Dieser Case passt zu Ihnen, wenn das auf Sie zutrifft.
Branche
Autohandel mit eigenem Gebrauchtwagenbestand, z. B. Markenhändler, freie Händler, Autohäuser mit Werkstatt
Unternehmensgröße
5 bis 50 Mitarbeiter
Ausgangslage
Gebrauchtwagen werden fast nur über Börsen verkauft, die eigene Website bringt kaum Anfragen
So war die Ausgangslage.
Das Autohaus stellte seinen gesamten Gebrauchtwagenbestand auf Börsen ein und bekam von dort fast alle Anfragen. Die eigene Website zeigte den Bestand nur über ein eingebettetes Börsen-Widget, einzelne Fahrzeuge hatten keine eigenen Seiten. Das Google-Ads-Konto bewarb vor allem Firmennamen und Werkstatt und zählte jedes Formular gleich; ob es um eine Probefahrt oder einen Ölwechsel ging, zeigte erst der Betreff der Formularmail.
Das haben wir gemacht.
Die Börsen blieben, weil dort die meisten Käufer ihre Suche beginnen und ein Abschalten Verkäufe gekostet hätte. Google Ads sollte die Käufer holen, die schon nach Marke und Modell suchen, und dafür brauchte zuerst jedes Auto eine eigene Seite auf der Website.
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Eine Seite pro Fahrzeug
Jedes Fahrzeug hat jetzt eine eigene Seite mit Fotos, Ausstattung, Preis und Buttons für Anruf, Probefahrt und Finanzierung; die Daten kommen automatisch aus der Fahrzeugverwaltung (Feed), eingebaut von der Webagentur des Autohauses. Verkaufte Autos blieben anfangs als Fehlerseite stehen, bis die Agentur sie automatisch auf die passende Modellübersicht umleitete.
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Kampagnen nach Marke und Modell
Die Kampagnen sind nach Marke und Modell gegliedert, auf das Gebiet begrenzt, aus dem Käufer realistisch zur Probefahrt kommen, und führen auf die passende Modellübersicht. Suchen nach Ersatzteilen, Neuwagen-Konfiguratoren oder Privatverkauf lösen keine Anzeigen aus.
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Anfragen nach Art zählen
Anrufe, Probefahrt- und Finanzierungsanfragen zählt das Konto jetzt getrennt, jede Art als eigenes Ziel (Conversion-Aktion). So sieht das Autohaus, welche Kampagne echte Kaufgespräche bringt, und die automatischen Gebote lernen daraus, wenn auch langsam.
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Kaufverträge zurückmelden
Der Verkauf meldet jeden Monat, aus welchen Anfragen ein Kaufvertrag wurde. Für die automatische Gebotssteuerung sind das zu wenige Fälle, wir sehen daran aber, welche Modellkampagnen Budget verdienen und welche nur Anfragen bringen.
Das ist dabei herausgekommen.
Käuferanfragen aus Google Ads pro Monat, Anrufe und Formulare, vorher 9
Stand Oktober 2025, Quelle: Google-Ads-Konto, Conversion-Aktionen Anruf, Probefahrt und Finanzierung; vorher Anrufe aus dem Konto, Formularanfragen nachträglich nach dem Betreff der Formularmails ausgezählt
Kosten pro Probefahrt- oder Finanzierungsanfrage, ohne Anrufe, vorher 138 €
Stand Oktober 2025, Quelle: Google-Ads-Konto, Kosten der Modellkampagnen geteilt durch Probefahrt- und Finanzierungsanfragen; vorher Kosten der Gebrauchtwagensuchen laut Suchbegriffsbericht
Aus den Google-Anfragen von März bis August 2025 wurden 16 Kaufverträge, abgeschlossen ohne Börse dazwischen. Eine Probefahrt- oder Finanzierungsanfrage kostete dabei 79 Euro, vorher 138 Euro; Anrufe sind in diesem Wert nicht enthalten. Das Monatsbudget stieg von 1.240 auf 1.510 Euro, und auf Gebrauchtwagensuchen entfällt heute fast doppelt so viel wie vorher. Wir gehen davon aus, dass vor allem die Fahrzeugseiten die einzelne Anfrage billiger gemacht haben, weil Käufer dort direkt anfragen können. Je verkauftem Wagen liegen die Werbekosten damit deutlich unter dem, was ein Gebrauchtwagen im Handel üblicherweise abwirft.
Das lässt sich mitnehmen.
Auf der Börse steht jedes Auto neben dem Angebot des Mitbewerbers, auf der eigenen Fahrzeugseite steht es allein. Ohne diese Seite hat eine Google-Anzeige für einen Gebrauchtwagen kein eigenes Ziel.
Was das für Ihre Branche heißt.
Wer einen Gebrauchtwagen sucht, tippt selten den Namen eines Autohauses. Typisch sind Suchen nach Marke, Modell und Region wie „golf variant gebraucht niederösterreich“, „gebrauchtwagen automatik kombi“ oder „gebrauchtwagen mit finanzierung“. Diese Suchen landen oft zuerst bei den Börsen, weil dort der Bestand vieler Händler gebündelt ist.
Fällt das alte Auto beim Pickerl durch oder nach einem Schaden aus, beginnt die Suche oft kurzfristig. Käufer vergleichen dann über Wochen und fragen bei mehreren Händlern an. Auf Ihrer eigenen Website sieht ein Käufer nur Ihre Fahrzeuge und kann Probefahrt oder Finanzierung direkt anfragen.
In Autohaus-Konten sehen wir oft Anzeigen, die auf die Startseite oder ein Börsen-Widget führen, und Fahrzeugseiten, die nach dem Verkauf als Fehlerseite stehen bleiben. Ebenso häufig zählt die Messung jedes Formular gleich, ob Probefahrt oder Ölwechsel. Wer AI Max nutzt, sollte außerdem prüfen, ob Anzeigen auf bereits verkaufte Fahrzeuge führen, weil AI Max Zielseiten selbst wählen kann.
Wie bewirbt ein Autohaus Gebrauchtwagen direkt über Google Ads?
Ein Autohaus bewirbt Gebrauchtwagen über Google Ads am besten mit Kampagnen nach Marke, Modell und Region, die auf eigene Fahrzeug- oder Modellseiten der Website führen. Der Bestand sollte automatisch aus der Fahrzeugverwaltung kommen, damit keine verkauften Autos beworben werden. Anrufe, Probefahrt- und Finanzierungsanfragen werden getrennt gezählt.
Braucht ein Autohaus noch Gebrauchtwagenbörsen, wenn es Google Ads schaltet?
Ja, Börsen wie willhaben oder AutoScout24 bleiben für die meisten Autohäuser in Österreich ein wichtiger Kanal, weil dort viele Käufer ihre Suche beginnen. Google Ads ergänzt sie um Käufer, die gezielt nach Marke, Modell und Region suchen und auf der eigenen Website nur den eigenen Bestand sehen. Beide Kanäle sollten getrennt gemessen werden, damit das Budget dorthin geht, wo Kaufverträge entstehen.
Wie misst ein Autohaus Anrufe und Probefahrten aus Google Ads?
Ein Autohaus misst Anrufe aus Google Ads mit Anruf-Assets in der Anzeige und einer von Google ausgespielten Telefonnummer auf der Website, Probefahrten als eigenes Ziel beim Absenden des Formulars. Damit auch Besucher ohne Cookie-Zustimmung zumindest geschätzt erfasst werden, braucht die Website den Consent Mode v2. Zurückgemeldete Kaufverträge sind für die automatische Gebotssteuerung meist zu wenige, zeigen aber, welche Kampagnen Autos verkaufen.

