Google Ads

Wie ein mobiler Pflegedienst aus der Steiermark diplomierte Pflegekräfte über Google findet.

Ein mobiler Pflegedienst aus der Steiermark fand über Jobportale und Inserate kaum diplomierte Pflegekräfte, Bewerbungen kamen fast nur für die Heimhilfe. Entscheidend war eine Karriereseite, die Touren, Dienstzeiten und Teilzeit offen beschreibt, dazu eigene Google-Kampagnen für jede Berufsgruppe. Aus 1,7 Bewerbungen diplomierter Pflegekräfte pro Monat wurden im Halbjahr nach dem Start im Schnitt 4,3.

Mobile Pflege und Hauskrankenpflege, 50 bis 100 Mitarbeiter, Österreich, 4 Minuten Lesezeit, Datenstand Juni 2025

4,3

Bewerbungen diplomierter Pflegekräfte pro Monat, alle Kanäle, vorher 1,7

Stand Juni 2025, Quelle: Bewerbungseingang der Pflegedienstleitung nach Berufsgruppe, alle Kanäle, abgeglichen mit dem Google-Ads-Konto

Dieser Case passt zu Ihnen, wenn das auf Sie zutrifft.

  • Branche

    Pflege und Betreuung mit Personalbedarf, z. B. mobile Pflege, Hauskrankenpflege, Pflegeheime

  • Unternehmensgröße

    20 bis 200 Mitarbeiter

  • Ausgangslage

    Stellen für diplomiertes Personal bleiben lange offen, Inserate bringen kaum passende Bewerbungen

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Das haben wir gemacht.

Google kam zuerst, Social Media bewusst noch nicht: Diplomierte Pflegekräfte mit konkreter Wechselabsicht suchen dort nach Stellen und kommen schneller zu einem Gespräch. Das meiste Budget ging an die diplomierten Stellen, weil dort der Engpass lag.

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    Eine Kampagne je Berufsgruppe

    DGKP, Pflegefachassistenz und Heimhilfe laufen in eigenen Kampagnen mit eigenem Budget, der größte Teil geht an die diplomierten Stellen. Die Anzeigen erreichen Suchen wie „dgkp job graz“ oder „hauskrankenpflege stellen“, aber auch Alltagsbegriffe wie „krankenschwester job“.

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    Region und Suchbegriffe eingrenzen

    Ausgespielt wird nur in den Bezirken, in denen der Dienst Touren fährt, weil kurze Wege in der mobilen Pflege ein starkes Argument sind. Suchen nach Pflegeausbildungen, 24-Stunden-Betreuung oder Pflegegeld sind ausgeschlossen.

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    Karriereseite für den Pflegealltag

    Jede Berufsgruppe hat eine eigene Seite mit Gehalt laut Kollektivvertrag, Dienstzeiten, Tourengebiet, Dienstauto und Einschulung, mit Fragen als Zwischenüberschriften. Die Texte haben wir mit der Pflegedienstleitung geschrieben, gebaut hat die Seiten die Webagentur des Pflegedienstes.

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    Kurzbewerbung und schneller Rückruf

    Für die Bewerbung reichen Name, Telefonnummer, Berufsgruppe und gewünschtes Stundenausmaß, Lebenslauf und Diplom kommen später. Im ersten Monat landeten die Kurzbewerbungen in einem Postfach, das am Wochenende niemand las; seither geht jede Bewerbung zusätzlich als SMS an die diensthabende Leitung.

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Das lässt sich mitnehmen.

Diplomierte Pflegekräfte wollen ihren künftigen Dienstalltag kennen, bevor sie zum Telefon greifen. Eine Karriereseite, die Touren und Wochenenddienste offen nennt, beantwortet das schon vor dem ersten Anruf.

Was das für Ihre Branche heißt.

Pflegekräfte suchen Stellen mit Berufsbezeichnung und Ort: „dgkp job graz“, „pflegefachassistenz stellen steiermark“ oder „mobile pflege teilzeit“. Viele verwenden aber Alltagsbegriffe wie „krankenschwester job“, die in Stelleninseraten kaum vorkommen. Wer nur mit Fachbegriffen arbeitet, verpasst einen Teil dieser Suchen.

Nach belastenden Phasen, rund um den Jahreswechsel oder nach dem Abschluss einer Ausbildung entstehen die meisten Wechselgedanken. Gesucht wird meist abends nach dem Dienst und am Handy. Weil Pflegekräfte kaum Zeit für lange Bewerbungsprozesse haben, gewinnt häufig der Arbeitgeber, der am schnellsten zurückruft.

Häufige Fehler beginnen bei einer Anzeige für alle Berufsgruppen: Dann bewerben sich vor allem Heimhilfen, und für die diplomierten Stellen bleibt kaum Budget. Ebenso oft fehlen auf Karriereseiten Angaben zu Dienstzeiten, Touren und Gehalt, oder die Bewerbung verlangt schon beim ersten Kontakt Lebenslauf und Diplomkopie. Social Media erreicht zusätzlich Pflegekräfte, die nicht aktiv suchen, ersetzt aber nicht die Sichtbarkeit bei Google.

Wie finden Pflegedienste online diplomierte Pflegekräfte?

Pflegedienste finden diplomierte Pflegekräfte online vor allem über zwei Kanäle: Google für Pflegekräfte, die aktiv eine Stelle suchen, etwa mit „dgkp job graz“, und Facebook oder Instagram für jene, die erst an einen Wechsel denken. Beide führen auf eine Karriereseite mit Gehalt laut Kollektivvertrag, das in Österreich ohnehin im Inserat stehen muss, mit Dienstzeiten, Tourengebiet und einer Kurzbewerbung ohne Lebenslauf. Jobportale und die Jobplattform des AMS ergänzen das, bringen bei diplomiertem Personal allein aber selten genug Bewerbungen.

Funktioniert Google Ads für Recruiting in der Pflege?

Ja, Google Ads funktioniert im Pflege-Recruiting, vor allem für Pflegekräfte, die aktiv suchen. Die Kampagnen sollten nach Berufsgruppen getrennt und auf die Bezirke beschränkt sein, in denen gearbeitet wird, und auch Alltagsbegriffe wie „krankenschwester job“ abdecken. Gemessen werden Bewerbungen und Gespräche, nicht Klicks.

Was kostet es, über Google Ads eine Pflegekraft einzustellen?

Über Google Ads kostet eine Einstellung in der mobilen Pflege meist 1.000 bis 1.500 Euro an Werbebudget, bei diplomiertem Personal eher mehr als bei Heimhilfen. Wie viel es im Einzelfall ist, hängt weniger am Klickpreis als daran, wie viele Bewerbungen zu einem Gespräch werden. Eine Karriereseite mit konkreten Angaben und ein Rückruf am selben Tag senken die Kosten oft stärker als jede Gebotsänderung.

Hier geht es mit dem Thema weiter.

Im Erstgespräch klären wir, ob ein Audit für Sie sinnvoll ist.

Wenn Sie in der Pflege vor einem ähnlichen Problem stehen, sagen wir Ihnen im Erstgespräch, was wir uns in Ihrem Konto zuerst ansehen würden.

Jan Tewes
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