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Wie ein Onlineshop aus Graz seinen Produktfeed für Google Shopping und KI-Chats optimiert.

Über Google Shopping wurde bei einem Onlineshop für Sport- und Outdoorartikel aus Graz nur ein kleiner Teil des Sortiments überhaupt angezeigt, weil Titel, Größen und Produktkennungen im Feed fehlten oder lückenhaft waren. Den Unterschied machten Produkttitel, die so aufgebaut sind, wie Kunden suchen, und Größe, Farbe und Material als eigene Angaben im Feed. Von Juli bis Dezember 2025 wurden im Schnitt 2.637 Produkte pro Monat angezeigt, im Halbjahr davor 1.214.

Onlineshop, Sport und Outdoor, 5 bis 15 Mitarbeiter, Österreich, 4 Minuten Lesezeit, Datenstand März 2026

2.637

Produkte mit Einblendungen in Google Shopping pro Monat, Schnitt Juli bis Dezember 2025, vorher 1.214

Stand März 2026, Quelle: Google Merchant Center, Bericht Produktleistung, ergänzt um das Google-Ads-Konto; vorher derselbe Bericht für Jänner bis Juni 2025

Dieser Case passt zu Ihnen, wenn das auf Sie zutrifft.

  • Branche

    Onlineshops mit vielen Varianten oder technischen Produkten, z. B. Sport, Elektronik, Heimwerken, Mode

  • Unternehmensgröße

    3 bis 30 Mitarbeiter

  • Ausgangslage

    Google Shopping läuft, aber ein großer Teil des Sortiments bekommt kaum Impressionen

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Das haben wir gemacht.

Das Budget haben wir erst erhöht, als mehr Produkte ausgespielt wurden. Solange Google nur wenige Produkte genauen Suchen zuordnen kann, landet mehr Budget bei genau diesen Produkten und treibt dort vor allem die Klickpreise.

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    Titel nach Suchlogik

    Nach unserem Muster setzt der Feed-Export die Titel jetzt aus Marke, Produktart, Modell und wichtigster Eigenschaft wie Größe oder Material zusammen. Bei vielen Jacken stand die Farbe vorher nur als Lieferantencode im Titel, den niemand sucht.

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    Attribute und GTIN ergänzen

    Farbe, Größe, Material, Geschlecht und Produkttyp pflegt das Shop-Team jetzt als eigene Angaben, Varianten sind über eine gemeinsame Gruppennummer verbunden (Artikelgruppen-ID). Wo der Hersteller eine GTIN vergibt, steht sie im Feed; Eigenmarken ohne GTIN sind als solche gekennzeichnet.

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    Preise, Lagerstand, Bilder abgleichen

    Der Feed wird jetzt mehrmals täglich aktualisiert, damit Preis und Lagerstand mit dem Shop übereinstimmen und keine Artikel deswegen abgelehnt werden. Hauptbilder zeigen das Produkt freigestellt, ohne Text oder Rabattsticker.

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    Dieselben Daten auf der Website

    Die Shop-Agentur hat auf jeder Produktseite strukturierte Daten vom Typ Product ergänzt, mit Preis, Verfügbarkeit, GTIN und Marke wie im Feed. Suchmaschinen und KI-Dienste finden damit auf der Website dieselben Angaben wie im Merchant Center.

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Das lässt sich mitnehmen.

In Google Shopping gibt es keine Keywords, der Feed übernimmt ihre Rolle. Ein Produkt, dessen Titel und Attribute die Suche nicht abbilden, wird auch mit mehr Budget nicht gefunden.

Was das für Ihre Branche heißt.

Shopping-Suchen sind meist sehr genau: „trekkingrucksack 40 liter wasserdicht“, „laufschuhe damen größe 39“ oder eine Modellnummer. Google gleicht diese Suchen mit Titel, Beschreibung und Attributen im Feed ab. Fehlen dort Größe, Material oder Farbe, erscheint das Produkt bei genau diesen Suchen nicht.

Bei jedem Saisonwechsel, wenn auf die Skitourenausrüstung die Wanderausrüstung folgt, ändern sich Preise, Bestände und Bilder im Feed. Vor Black Friday und Weihnachten lohnt eine Prüfung einige Wochen früher, weil abgelehnte Artikel sonst genau in der umsatzstärksten Zeit fehlen.

Prüfen Sie im Merchant Center, womit Ihre Produkttitel beginnen: Steht dort eine interne Artikelnummer, fehlt dem Titel das, wonach Kunden suchen. Ebenso häufig fehlen GTINs bei Markenware, oder der Feed wird nur einmal täglich aktualisiert. Für KI-Chats, die Kauffragen zunehmend mit konkreten Produkten beantworten, zählen dieselben Daten aus Feed und Produktseite.

Wie optimiert man einen Produktfeed für Google Shopping?

Für Google Shopping zählt im Produktfeed vor allem der Titel: Marke, Produktart, Modell und die wichtigste Eigenschaft wie Größe oder Material, in dieser Reihenfolge. Dazu gehören vollständig gepflegte Angaben zu Farbe, Größe und Material und die GTIN, wo der Hersteller eine vergibt. Für Österreich steht im Feed der Endpreis inklusive 20 Prozent Umsatzsteuer, genau wie auf der Produktseite, denn Abweichungen führen zu abgelehnten Artikeln.

Wie kommen Produkte eines Onlineshops in KI-Chats wie ChatGPT?

Produkte eines Onlineshops kommen vor allem über Produktfeeds in KI-Chats wie ChatGPT: Der Feed im Google Merchant Center versorgt auch den KI-Modus von Google, Microsoft Copilot greift auf das Microsoft Merchant Center zurück, und OpenAI nimmt für ChatGPT Produktfeeds von Händlern an. Strukturierte Daten auf den Produktseiten müssen mit dem Feed übereinstimmen, und die Website darf die Crawler der KI-Dienste nicht blockieren. Welche Programme für Shops aus Österreich schon offen sind, sollte vor dem Start geprüft werden; sicher ist eine Nennung auch dann nicht.

Warum werden manche Produkte in Google Shopping kaum angezeigt?

Produkte werden in Google Shopping meist kaum angezeigt, weil Titel und Angaben im Feed nicht zu den Suchen passen, GTINs fehlen oder Artikel im Merchant Center eingeschränkt sind. Auch Abweichungen bei Preis oder Lagerstand zwischen Feed und Shop führen zu Ablehnungen. Welche Artikel betroffen sind, zeigen Diagnose und Produktleistung im Merchant Center.

Hier geht es mit dem Thema weiter.

Im Erstgespräch klären wir, ob ein Audit für Sie sinnvoll ist.

Wenn Sie mit einem Onlineshop vor einem ähnlichen Problem stehen, sagen wir Ihnen im Erstgespräch, was wir uns in Ihrem Konto zuerst ansehen würden.

Jan Tewes
Jan TewesDirekt erreichen Sie uns untermarketing@jantewes.com