Wie ein Photovoltaik-Anbieter aus dem Burgenland Google-Ads-Anfragen vor dem Rückruf filtert.
Seit sich die Förderungen geändert hatten, bekam ein Photovoltaik-Anbieter aus dem Burgenland über Google Ads viele Anfragen, die nicht zu seinem Angebot passten. Zuerst haben wir Suchen nach Förderungen und Balkonkraftwerken ausgeschlossen, danach fragt das Formular Eigentum, Dachart und Postleitzahl ab, bevor es sich absenden lässt. Von Dezember bis Mai passten 56 Prozent der Anfragen zum Angebot, im Halbjahr davor 23 Prozent.
Photovoltaik und Wärmepumpen, Planung und Montage, 10 bis 25 Mitarbeiter, Österreich, 4 Minuten Lesezeit, Datenstand Juli 2026
Anteil qualifizierter Anfragen an allen Photovoltaik-Anfragen aus Google Ads, vorher 23 %
Stand Juli 2026, Quelle: Vertriebsliste mit Bewertung passend oder unpassend, als Offline-Conversions ins Google-Ads-Konto importiert; vorher nachträglich aus der Vertriebsliste ausgezählt
Diese Fragen beantwortet dieser Case.
Dieser Case passt zu Ihnen, wenn das auf Sie zutrifft.
Branche
Energietechnik mit Beratung vor Ort, z. B. Photovoltaik, Wärmepumpen, Stromspeicher
Unternehmensgröße
5 bis 50 Mitarbeiter
Ausgangslage
Google Ads bringt genug Anfragen, aber viele passen nicht zum Angebot oder führen nie zu einem Termin
So war die Ausgangslage.
Nach der Änderung der Förderungen kamen über Google Ads viele Anfragen von Menschen, die vor allem wissen wollten, welche Förderung es noch gibt. Andere fragten nach Balkonkraftwerken, wohnten zur Miete oder weit außerhalb des Einzugsgebiets. Der Vertrieb verbrachte viel Zeit mit Rückrufen, die zu keinem Vor-Ort-Termin führten. Im Konto zählte jede Anfrage gleich; ob sie passte, stand nur in der Vertriebsliste.
Das haben wir gemacht.
Wir haben das Budget nicht gekürzt, sondern so früh wie möglich gefiltert, weil jeder Filter vor dem Klick billiger ist als ein Rückruf ohne Ergebnis. Die Rückmeldung des Vertriebs kam erst dazu, als Anzeigen und Formular schon aussortierten.
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Unpassende Suchen ausschließen
Im Bericht der tatsächlichen Suchen tauchten „balkonkraftwerk“, „photovoltaik selber bauen“ und reine Förderfragen auf, die über weit ausgelegte Keywords (weitgehend passend) ins Konto kamen; sie sind jetzt ausgeschlossen. Die Standorteinstellung erfasste außerdem Personen, die sich nur für das Burgenland interessierten, etwa für ein Ferienhaus, und erreicht jetzt nur noch, wer sich im Einzugsgebiet befindet.
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Anzeigen mit klarer Zielgruppe
Die Anzeigentexte sagen jetzt, für wen das Angebot gedacht ist: Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern, die eine Komplettanlage mit Montage wollen. Förderbeträge stehen bewusst nicht darin, weil sie nach der nächsten Änderung nicht mehr stimmen.
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Formular mit Vorqualifizierung
Die Landingpage fragt vor dem Absenden nach Eigentum, Dachart, Postleitzahl und gewünschtem Zeitraum, jeweils als kurzes Auswahlfeld. Gebaut hat sie die Webagentur des Betriebs nach unseren Vorgaben, damit passende Interessenten nicht an langen Textfeldern abspringen.
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Leadqualität zurückmelden
Der Vertrieb markiert jede Anfrage als passend oder unpassend, und diese Bewertung fließt ins Konto zurück (Import von Offline-Conversions). Bei rund 18 passenden Anfragen im Monat fließt das inzwischen in die Gebote mit ein, die Steuerung lernt aber langsam.
Das ist dabei herausgekommen.
Anteil qualifizierter Anfragen an allen Photovoltaik-Anfragen, vorher 23 %
Stand Juli 2026, Quelle: Vertriebsliste mit Bewertung passend oder unpassend, als Offline-Conversions ins Google-Ads-Konto importiert; vorher nachträglich aus der Vertriebsliste ausgezählt
Kosten pro Anfrage mit Vor-Ort-Termin, vorher 261 €
Stand Juli 2026, Quelle: Google-Ads-Konto, Kosten der Photovoltaik-Kampagne geteilt durch Anfragen mit Vor-Ort-Termin laut Vertriebsliste
Bei gleichem Budget von 2.350 Euro im Monat kostete ein Vor-Ort-Termin von Dezember bis Mai 191 Euro, im Halbjahr davor 261 Euro. Passend waren 56 Prozent der Anfragen, vorher 23 Prozent. Ausschlüsse, Anzeigentexte und Formular starteten gleichzeitig; welche Änderung mehr bewirkt hat, lässt sich nicht trennen. Auch die Planungszeit im Winter kann mitgespielt haben, weil Vorher und Nachher in verschiedene Jahreszeiten fallen. Der Vertrieb ruft dafür nur noch halb so viele Interessenten zurück; wie viele Termine zu einem Auftrag führen, wertet er erst nach der Montagesaison aus.
Das lässt sich mitnehmen.
Weniger Anfragen können das bessere Ergebnis sein, wenn mehr davon zu einem Termin führen. Sehen kann das aber nur, wer die Qualität jeder Anfrage festhält.
Was das für Ihre Branche heißt.
Bei Photovoltaik und Wärmepumpen liegen Kaufabsicht und reine Neugier in der Suche nah beieinander. „photovoltaik angebot einholen“ oder „wärmepumpe tausch altbau“ deuten auf ein Projekt hin, „photovoltaik förderung“, „balkonkraftwerk“ oder „lohnt sich photovoltaik noch“ oft nur auf Informationsbedarf. Ohne Ausschlüsse landen beide im selben Budget.
Jede Nachricht zu Förderungen oder Strompreisen lässt die Suchen rasch steigen, und mit ihnen die unpassenden Anfragen. Photovoltaik wird oft im Winter geplant und ab dem Frühjahr montiert, Wärmepumpen sind vor der Heizsaison besonders gefragt.
In Photovoltaik-Konten sehen wir oft ein Formular, das nur Name und Telefonnummer abfragt, sodass der Vertrieb erst beim Rückruf erfährt, ob ein Projekt dahintersteht. Ebenso häufig stehen Förderaussagen in Anzeigen, die nach der nächsten Änderung nicht mehr stimmen. Und oft ist das Einzugsgebiet zu groß, weil Google Ads standardmäßig auch Personen erreicht, die sich nur für eine Region interessieren.
Wie bekommt man über Google Ads bessere Photovoltaik-Anfragen?
Bessere Photovoltaik-Anfragen über Google Ads entstehen vor allem durch Filter vor dem Klick: Suchen nach Förderungen und Balkonkraftwerken ausschließen und in der Anzeige klar sagen, für wen das Angebot gedacht ist. Danach sortiert ein Formular mit Fragen zu Eigentum, Dachart und Postleitzahl aus. Meldet der Vertrieb zurück, welche Anfragen gepasst haben, fließt das bei genug Fällen auch in die Gebote ein.
Wie filtert man unpassende Leads schon in der Anzeige?
In der Anzeige filtert ein Text, der die Zielgruppe ausdrücklich nennt, etwa nur Hauseigentümer oder nur Komplettanlagen mit Montage. Wer sich darin nicht wiedererkennt, klickt seltener, und ein Klick, der nicht passiert, kostet kein Budget. Förderbeträge gehören nicht in die Anzeige, weil sich die Fördercalls der OeMAG und die Landesförderungen in Österreich oft ändern.
Welche Fragen gehören in ein Anfrageformular für Photovoltaik?
In ein Anfrageformular für Photovoltaik gehören vier Fragen, die über die Eignung entscheiden: Eigentum am Gebäude, Dachart, Postleitzahl und gewünschter Zeitraum. Als Auswahlfelder sind sie schnell beantwortet und halten passende Interessenten nicht ab. Der Vertrieb erkennt so schon vor dem Rückruf, ob ein Vor-Ort-Termin sinnvoll ist.

