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Wie eine Steuerberatungskanzlei aus Linz online Ärztinnen und Ärzte als neue Mandanten gewinnt.

Eine Steuerberatungskanzlei aus Linz betreute seit Jahren viele Ordinationen, wurde online aber nur als allgemeine Kanzlei gefunden, und neue Ärztemandanten kamen ausschließlich über Empfehlungen. Den Unterschied machte ein eigener Bereich auf der Website, der die Steuerfragen von Ärztinnen und Ärzten beantwortet, von der Wahlarzttätigkeit bis zur Ordinationsübergabe. Im dritten Quartal 2025 fragten 7 Ärztinnen und Ärzte an, 4 davon über die Website; vorher waren es 3 pro Quartal.

Steuerberatung, 5 bis 15 Mitarbeiter, Österreich, 4 Minuten Lesezeit, Datenstand November 2025

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Anfragen von Ärztinnen und Ärzten pro Quartal, vorher 3

Stand November 2025, Quelle: Anfrageliste der Kanzlei (Formular und Telefon), Zuordnung nach Berufsgruppe, drittes Quartal 2025; vorher aus derselben Liste nachträglich nach Berufsgruppe ausgezählt, viertes Quartal 2024 und erstes Quartal 2025

Dieser Case passt zu Ihnen, wenn das auf Sie zutrifft.

  • Branche

    Steuerberatung und Bilanzbuchhaltung mit Fokus auf eine Berufsgruppe, z. B. Ärzte, Apotheken, Freiberufler

  • Unternehmensgröße

    3 bis 30 Mitarbeiter

  • Ausgangslage

    Die Website beschreibt alle Leistungen für alle, Anfragen kommen nicht aus der gewünschten Zielgruppe

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Das haben wir gemacht.

Einen Blog mit allgemeinen Steuertipps haben wir bewusst nicht begonnen. Jede neue Seite musste eine Frage beantworten, die Ärztinnen und Ärzte im Erstgespräch tatsächlich stellen, und die Kanzlei hat jede vor der Veröffentlichung selbst auf das Berufsrecht geprüft.

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    Fragen der Zielgruppe sammeln

    Mit dem Kanzleiteam haben wir zusammengetragen, welche Fragen Ärztemandanten im ersten Gespräch stellen, und das mit Suchdaten abgeglichen. Daraus entstand eine Themenliste von der Ordinationsgründung bis zur Ordinationsübergabe.

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    Eigener Bereich für Ordinationen

    Die allgemeine Leistungsseite ergänzen jetzt eigene Seiten zu Ordinationsgründung, Wahlarzttätigkeit neben dem Spitalsdienst, Umsatzsteuer bei ästhetischen Leistungen und Übergabe, und jede beginnt mit einer direkten Antwort. Am meisten gelesen wird überraschend die Seite zur Umsatzsteuer, gefunden über Suchen wie „botox umsatzsteuer arzt“.

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    Sachlich formulieren

    Die Texte beschreiben Schwerpunkt und Erfahrung ohne Superlative und ohne Vergleiche mit anderen Kanzleien. Das entspricht dem Berufsrecht und wirkt auf eine Zielgruppe, die selbst Werbebeschränkungen kennt, glaubwürdiger.

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    Kanzleidaten und Fachbeiträge

    Google Unternehmensprofil, Herold und weitere Verzeichnisse nennen jetzt einheitlich Name, Adresse und den Schwerpunkt Ordinationen, maschinenlesbare Angaben auf der Website (strukturierte Daten) wiederholen das. Fachbeiträge der Kanzlei in Medien, die Ärzte lesen, belegen den Schwerpunkt auch außerhalb der eigenen Website.

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Das lässt sich mitnehmen.

Wer allen alles anbietet, konkurriert bei jeder Suche mit jeder Kanzlei. Ein Schwerpunkt wird online erst sichtbar, wenn es Seiten gibt, die die Fragen dieser einen Berufsgruppe beantworten.

Was das für Ihre Branche heißt.

Bei Steuerberatern gibt es zwei Arten von Suchen. Allgemeine Suchen wie „steuerberater linz“ sind hart umkämpft und bringen Anfragen jeder Art. Zielgruppensuchen wie „steuerberater für ärzte“, „wahlarzt steuer“ oder „ordination gründen kosten“ sind seltener, kommen aber genau von den Mandanten, die eine Kanzlei mit Schwerpunkt sucht.

Vor einer Ordinationsgründung, dem Start als Wahlarzt, einem Kassenvertrag oder der Übergabe recherchieren viele Ärztinnen und Ärzte schon Monate im Voraus. Dabei fragen sie zunehmend auch KI-Chats, welche Kanzleien sich mit Ordinationen auskennen.

Prüfen Sie, ob Ihre Leistungsseite überhaupt eine Berufsgruppe nennt: Meist beschreibt sie nur die Kanzlei und beantwortet keine einzige Frage. Oft sind auch die Angaben in Verzeichnissen uneinheitlich. Das Berufsrecht erlaubt sachliche Information über Schwerpunkte. Superlative, Erfolgsversprechen und Vergleiche mit anderen Kanzleien sollte eine Kanzlei dagegen vermeiden.

Wie gewinnt eine Steuerberatungskanzlei online neue Mandanten?

Eine Steuerberatungskanzlei gewinnt online neue Mandanten am ehesten über einen klaren Schwerpunkt und Seiten, die die konkreten Fragen dieser Zielgruppe beantworten. Allgemeine Suchen wie „steuerberater linz“ sind stark umkämpft, Suchen einer Berufsgruppe wie „wahlarzt steuer“ deutlich weniger. Einheitliche Kanzleidaten im Google Unternehmensprofil und in Verzeichnissen sorgen dafür, dass Google und KI-Chats die Kanzlei richtig einordnen.

Wie positioniert sich ein Steuerberater als Spezialist für Ärzte?

Ein Steuerberater wird als Spezialist für Ärzte wahrgenommen, sobald seine Website einen eigenen Bereich für Ordinationen hat, mit Seiten zu Gründung, Wahlarzttätigkeit, Umsatzsteuer und Übergabe. Diese Seiten beantworten, was Ärzte in Österreich konkret beschäftigt, etwa dass Heilbehandlungen von der Umsatzsteuer befreit sind, ästhetische Leistungen ohne medizinischen Grund aber nicht. Fachbeiträge in Medien, die Ärzte lesen, belegen den Schwerpunkt zusätzlich für Google und KI-Chats.

Darf ein Steuerberater in Österreich online Werbung machen?

Ja, Steuerberater dürfen in Österreich online werben, solange die Werbung sachlich informiert. Das Berufsrecht schränkt reißerische Aussagen, Erfolgsversprechen und herabsetzende Vergleiche mit anderen Kanzleien ein. Website, Fachartikel, Google Unternehmensprofil und Suchanzeigen sind möglich, Formulierungen im Zweifel klärt die Kanzlei mit der Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer.

Hier geht es mit dem Thema weiter.

Im Erstgespräch klären wir, ob ein Audit für Sie sinnvoll ist.

Wenn Sie in der Steuerberatung vor einem ähnlichen Problem stehen, sagen wir Ihnen im Erstgespräch, was wir uns auf Ihrer Website zuerst ansehen würden.

Jan Tewes
Jan TewesDirekt erreichen Sie uns untermarketing@jantewes.com