Wie eine Webagentur aus Graz Google Ads im White-Label anbietet, ohne jemanden einzustellen.
Nach fast jedem Website-Launch fragten die Kunden einer Webagentur aus Graz, wie sie zu Besuchern kommen, doch für Google Ads fehlte im Team die Erfahrung. Zuerst haben wir schriftlich geregelt, dass die Agentur Ansprechpartnerin bleibt, jedes Konto dem Endkunden gehört und wir im Hintergrund betreuen. Nach sechs Quartalen betreute die Agentur 11 laufende Google-Ads-Kunden, im ersten Quartal waren es 4.
Webagentur, Webdesign und Entwicklung, 5 bis 15 Mitarbeiter, Österreich, 4 Minuten Lesezeit, Datenstand Dezember 2025
Laufend betreute Google-Ads-Kunden der Agentur, im ersten Quartal 4
Stand Dezember 2025, Quelle: Kundenliste der Partnerschaft und Google-Ads-Verwaltungskonto, Stand Ende September 2025
Diese Fragen beantwortet dieser Case.
Dieser Case passt zu Ihnen, wenn das auf Sie zutrifft.
Branche
Agenturen ohne eigenes SEA-Team, z. B. Webagenturen, Werbeagenturen, Social-Media-Agenturen
Unternehmensgröße
2 bis 30 Mitarbeiter
Ausgangslage
Kunden fragen nach Google Ads, im Team fehlen dafür Erfahrung und Zeit
So war die Ausgangslage.
Die Agentur baut Websites und Onlineshops für kleine und mittlere Unternehmen. Nach dem Launch fragten viele Kunden, wie sie Besucher auf die neue Seite bekommen, und einige hatten Google Ads schon selbst probiert, ohne zu wissen, ob es etwas bringt. Ein eigener SEA-Spezialist hätte sich für die Agentur nicht gerechnet. Gleichzeitig wollte sie vermeiden, dass Kunden für Werbung zu einer anderen Agentur gehen und am Ende auch die Website dort betreuen lassen.
Das haben wir gemacht.
Kein Konto ging live, bevor schriftlich feststand, wer mit den Endkunden spricht und wem die Konten gehören, auch wenn die Agentur erste Kunden dafür einige Wochen vertrösten musste. Die Agentur hat der Veröffentlichung dieses Case zugestimmt, ihre Kunden nennen wir weder hier noch anderswo.
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Zuständigkeiten und Konto regeln
Die Agentur führt alle Gespräche mit ihren Kunden und verrechnet die Leistung selbst, wir betreuen die Konten und sichern schriftlich zu, ihre Kunden nicht direkt anzusprechen. Jedes Konto läuft auf den Endkunden und dessen Zahlungsmittel, Agentur und wir greifen über Verwaltungskonten zu, sodass der Kunde bei einem Ende der Zusammenarbeit alles behält.
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Fester Ablauf für neue Kunden
Für jeden neuen Kunden gibt es einen Fragebogen, den die Agentur im Kundengespräch ausfüllt, und eine Checkliste für Tracking und Zielseiten, die sie beim Bau der Website gleich mit abarbeitet. Die erste Fassung des Fragebogens war zu lang und kam fast nie vollständig zurück; seit er auf eine Seite passt, liegt er meist vor dem ersten Termin vor.
- 3
Berichte im Namen der Agentur
Monatsberichte erscheinen im Design der Agentur und erklären in einfachen Worten, was sich verändert hat und was als Nächstes geplant ist. Bei schwierigen Fragen bereiten wir die Antworten vor oder sitzen als Teil ihres Teams im Kundentermin.
Das ist dabei herausgekommen.
Laufend betreute Google-Ads-Kunden der Agentur, im ersten Quartal 4
Stand Dezember 2025, Quelle: Kundenliste der Partnerschaft und Google-Ads-Verwaltungskonto, Stand Ende September 2025
Tage vom Erstgespräch bis zum Kampagnenstart, im Schnitt, anfangs 27
Stand Dezember 2025, Quelle: Kundenliste der Partnerschaft, Datum des Erstgesprächs bis zum ersten Auslieferungstag im Google-Ads-Konto
Google Ads ist für die Agentur zu einer laufenden Leistung geworden. Im ersten Quartal betreute sie 4 Kunden, nach sechs Quartalen 11, obwohl 3 Konten wieder endeten. Ein Teil davon ist die normale Anlaufzeit eines neuen Angebots. Wir gehen davon aus, dass vor allem der feste Ablauf geholfen hat, weil die Agentur Google Ads jetzt gleich im Website-Angebot mitverkauft. Schneller gestartet sind die Konten dadurch kaum, im Schnitt nach 24 statt 27 Tagen. Zahlungsmittel und Zugriffe gibt der Endkunde selbst frei, und viele Kampagnen starten bewusst erst mit der neuen Website.
Das lässt sich mitnehmen.
Bevor das erste Konto übernommen wird, sollte schriftlich feststehen, wem es gehört und wer mit dem Endkunden spricht. Die Kampagnenarbeit ist danach der leichtere Teil einer White-Label-Partnerschaft.
Was das für Ihre Branche heißt.
Agenturen, die Google Ads im White-Label suchen, kommen meist aus derselben Lage: Kunden fragen nach Werbung, und im Team fehlt die Spezialisierung. Typische Suchen sind „white label google ads“, „google ads outsourcing agentur“ oder „sea partner für agenturen“.
Nach einem Launch oder Relaunch kommt die Frage fast immer, weil Kunden Besucher für die neue Website brauchen, und noch einmal vor den saisonalen Spitzen der Endkunden. Wer den Partner schon während des Website-Projekts einbindet, legt Tracking und Zielseiten gleich richtig an und muss nach dem Launch nichts nachrüsten.
Der teuerste Fehler sind Konten, die auf die Agentur laufen statt auf den Endkunden: Endet die Zusammenarbeit, gehen Daten und Verlauf verloren, und das Konto wird zum Streitpunkt. Ebenso oft fehlen Regeln, wer Kundenanfragen beantwortet, und eine schriftliche Zusage des Partners, die Endkunden nicht direkt anzusprechen.
Wie funktioniert White-Label für Google Ads zwischen Agenturen?
Bei White-Label für Google Ads bleibt die beauftragende Agentur Ansprechpartnerin ihres Kunden, ein spezialisierter Partner baut und betreut die Konten im Hintergrund. Die Agentur verrechnet die Leistung selbst, und die Berichte erscheinen in ihrem Namen. Vorab schriftlich geregelt werden sollten Kontoeigentum, Zuständigkeiten und die Zusage, dass der Partner die Endkunden nicht direkt anspricht.
Wem gehört das Google-Ads-Konto bei einer White-Label-Betreuung?
Das Google-Ads-Konto sollte bei einer White-Label-Betreuung immer dem Endkunden gehören und über dessen Zahlungsmittel laufen. Agentur und Partner bekommen Zugriff über ihre Verwaltungskonten. Bei einem Wechsel behält der Kunde so Daten, Kampagnen und Verlauf, und niemand kann das Konto als Druckmittel nutzen.
Was kostet White-Label-Betreuung für Google Ads?
White-Label-Betreuung für Google Ads kostet in der Regel 250 bis 600 Euro netto im Monat je Konto, je nach Budget und Zahl der Kampagnen, zusätzlich fällt meist ein einmaliger Betrag für Aufbau und Tracking an. Ihren Preis gegenüber dem Endkunden legt die beauftragende Agentur selbst fest. Das Mediabudget zahlt der Endkunde direkt an Google, bei Anzeigen in Österreich zuzüglich 5 Prozent Digitalsteuer, die Google aufschlägt.

